12.01.2026 von Christina

Am Morgen verabschiedeten wir uns von den Mädchen und Schwestern im Foyer, wo wir eine sehr schöne Zeit verbracht hatten.

Unsere erste Station war die Schule in Wempea 1. Dort überprüften wir die Reparaturen und die neu gepflanzten Bäume. Eine Wette zwischen Klaus und Edmund sorgte für Spannung, doch schon aus der Ferne war klar: Die Bäume stehen – sehr zur Freude aller, auch wenn es für Klaus teuer wird.

Auf dem Weg nach Moussaboudougou veränderte sich die Landschaft, und die Straßen wurden zunehmend schlechter. In dem Dorf, dessen Name „Dorf der dicken Frauen“ bedeutet, wurden wir von vielen Kindern empfangen. Nach Reden, Tänzen und einem gemeinsamen Essen führte uns der Weg weiter zur nächsten Einweihung.

In Gnafango wurden wir mit Balafonmusik und Gesang der Frauen empfangen. Es war eine große Einweihung mit vielen Kindern. Dort zeigte sich leider, dass die Schule bereits einige Schäden aufwies, da das Dorf beim Bau nur sehr schlecht mitgearbeitet hatte. In der Menge entdeckte ich drei Albinos und konnte ihnen mit Sonnenbrillen eine kleine Freude machen, um ihre Augen vor der Sonne zu schützen. Im Anschluss drehte ich noch eine Runde mit der Kamera über den Schulhof, stets begleitet von einem Pulk Kinder.

Am Abend traten wir den anstrengenden Rückweg an und erreichten bei Einbruch der Dunkelheit Bobo-Dioulasso. Zurück in der Mission luden wir die Fahrzeuge aus und bezogen unsere Zimmer.

6:45, alle Zelte abgebaut und die Koffer gepackt- es geht zurück nach Bobo. Auf dem Weg werden wir noch zwei Einweihungsfeiern und einen Kontrollbesuch machen!
Schöne Nachricht aus Wempea 1, Claudias Schimpfen hat geholfen, sie haben 24 große Bäume gepflanzt und die Bänke repariert!